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Hautprobleme: psychologische Auswirkungen

Die psychologischen Auswirkungen von dermatologischen Erkrankungen und Hautproblemen im Allgemeinen werden immer größer. Es ist kein Zufall, dass dies ein Thema ist, das zunehmend von Wissenschaftler*innen untersucht wird.

Während der Konferenz (eine der wichtigsten Veranstaltungen für die italienische Dermatologie) wurde über die Lebensqualität im Zusammenhang mit Gesundheit gesprochen: nicht nur das körperliche Wohlbefinden, sondern auch das soziale und emotionale Wohlbefinden.

Lebensqualität im Zusammenhang mit der Haut

Bei Vorliegen einer chronischen dermatologischen Erkrankung kann eine Person eine schwere psychische Fehlanpassung erfahren. Tatsächlich fehlt die Übereinstimmung zwischen dem „gewünschten“ und dem „realen“ Aussehen, das für das Wohlbefinden in sich selbst von grundlegender Bedeutung ist.

Die Auswirkungen verschiedener Hautprobleme hängen auch vom Alter der Betroffenen ab, denn die Rolle der Haut in Beziehungen entwickelt sich mit der Zeit weiter.

  • Die für die Kindheit typische atopische Dermatitis beeinträchtigt die Lebensqualität des jungen Patienten, aber auch der Familie.
  • Im heiklen Moment der Jugend, aber auch in der Erwachsenenphase, kann eine chronische Erkrankung wie die Psoriasis die Wahrnehmung von sich selbst beeinträchtigen und Unannehmlichkeiten und Unsicherheiten für das eigene Aussehen schaffen.

Aus diesem Grund zeigen Studien zur Lebensqualität bei Patienten mit milden Krankheitsbildern eine deutliche Verschlechterung der Lebensqualität. Noch größer als die von Menschen mit schwereren und chronischen Krankheiten mit behindernder Wirkung, aber nicht so offensichtlich auf der physischen Ebene.

Der dermatologische Ansatz bei Hautbeschwerden

Auf der Konferenz wurde daher bekräftigt, dass die psychologische Erfahrung des Patienten mit der Krankheit berücksichtigt werden muss. Es reicht nicht mehr aus, eine objektive Verbesserung des pathologischen Bildes zu erfassen, sondern es ist zu beurteilen, ob und wie die Verbesserung wahrgenommen wird.

Schlechtes Selbstwertgefühl und Beziehungsschwierigkeiten sind auch bei Menschen mit subklinischen dermatologischen Hautbeschwerden (trockene Haut, empfindliche Haut, Cellulite usw.) häufig und diese wenden sich an Ärzt*innen oder Apotheker*innen, um Ratschläge über kosmetische Produkte zu erhalten, die die Gesundheit, aber auch das Aussehen der Haut verbessern.

 

Kann man die Auswirkung von Kosmetika auf die Lebensqualität messen?

Um diese Frage zu beantworten, hat Unifarco Biomedical in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Allgemeine Psychologie der Universität Padua an einem Forschungsprojekt über die Lebensqualität im Zusammenhang mit der Haut teilgenommen.

Ein Fragebogen wurde erstellt, der in einer Studie mit 150 Anwender*innen von Dermokosmetika validiert und im Journal of Evidence-Based Psychotherapies veröffentlicht wurde. Solche Fragebögen sind nützlich, um die echten Bedürfnisse der Verbraucher*innen zu identifizieren und Produkte zu entwickeln, die zunehmend in der Lage sind, auf ihre Bedürfnisse einzugehen.

Der Fragebogen bewertete die positiven und negativen Emotionen im Zusammenhang mit ihrer Haut, die mit der Verwendung von Ceramol Basiscreme verbunden sind.

In der Basiscreme fehlen die typischen Elemente (Duft und Farbe), die emotionale Reaktionen anregen. Es war daher möglich, die psychologischen Faktoren zu bestimmen, die an der Wahrnehmung der positiven Wirkungen beteiligt sind, welche sich aus der Anwendung eines dermokosmetischen Produkts ergeben.

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Verwendung der Basiscreme bei Menschen mit Hautbeschwerden langfristig zu einer größeren Zufriedenheit mit ihrem körperlichen Aussehen führt.

Die genannten Informationen stellen keinen ärztlichen Rat dar. Sie dienen nur der Veranschaulichung und ersetzen nicht die Einschätzung eines Experten.