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5 Tipps für besten Sonnenschutz

Sollte man bei der Wahl eines Sonnenschutzmittels für die empfindliche Haut besonders vorsichtig sein?

Ja, denn nicht alle Hauttypen reagieren gleich auf die Sonne. Helle Haut neigt eher zu Sonnenbrand und ist einem höheren Risiko von sonnenbedingten Schäden ausgesetzt als dunkle Haut.

Sonnenbedingte Hautschäden: Erytheme, Hautalterung und vieles mehr.

Die internationale Wissenschaftsgemeinde betont seit Jahren die möglichen Schäden unserer Haut durch Sonnenexposition.

Einige dieser Schäden sind unmittelbar: Sonnenbrand und Sonnenerytheme.
Andere hingegen werden erst später sichtbar: Hautalterung, aber auch schwerwiegendere Manifestationen wie aktinische Keratose und Hautkrebs.

Nicht aus Zufall stellt die Bräunung, unabhängig vom Hauttyp, einen Abwehrmechanismus dar, den unser Körper gegen eine Einwirkung von außen – die Sonnenstrahlen – einsetzt.

Sollte man bei empfindlicher Haut immer im Schatten bleiben?

Die Sonne bietet auch Vorteile. Sie stimuliert die Produktion von Vitamin D, das für die Gesundheit der Knochen unerlässlich ist, von Serotonin, dem Gute-Laune-Hormon, und von Melatonin, dem Hormon, das an Wohlbefinden und Gelassenheit gebunden ist.

Es wäre also schade, immer im Schatten zu bleiben – auch wenn man empfindliche Haut hat.

Die Lösung besteht darin, die Haut bestmöglich zu schützen und dabei auf ihre speziellen Bedürfnisse zu achten.

Die Wahl des richtigen Sonnenschutzmittels für empfindliche Haut

Menschen mit empfindlicher Haut sollten bei der Wahl ihres Sonnenschutzmittels und aller ihrer Kosmetika vor allem auf Sicherheit und Schutz achten.

Das bedeutet, dass insbesondere auf den enthaltenen Lichtschutzfilter und den Trägerstoff zu achten ist.

Lichtschutzfilter sind nicht alle gleich

Aufgrund ihrer Beschaffenheit unterscheidet man zwischen chemischen und mineralischen Lichtschutzfiltern:

  • Chemische UV-Filter sind organische Moleküle, die ultraviolette Strahlung absorbieren. 
  • Mineralische Filter sind Partikel, welche die UV-Strahlen reflektieren.
    • Produkte mit hohem oder sehr hohem Lichtschutz enthalten in der Regel beide Filterarten, da sich ihre Mechanismen synergistisch ergänzen.

      Für die empfindliche Haut eignen sich am besten mineralische Filter mit Partikelbeschaffenheit (Titandioxid und Zinkoxid) und chemische Filter der neuesten Generation (z.B. Triazine), auch Breitspektrumfilter genannt, die sich durch ein hohes Molekulargewicht auszeichnen.

      Tatsächlich können beide Kategorien nicht in die Haut eindringen.

      Und das begrenzt das Risiko von Sensibilisierung, das bei chemischen Filtern mit niedrigem Molekulargewicht (z.B. Octocrylen) auftreten kann.

      Vorsicht vor Alkohol und Silikonen

      Ein Sonnenschutzmittel für die empfindliche Haut sollte keine Inhaltsstoffe enthalten, die zwar die Geschmeidigkeit des Produkts fördern und sich nicht fettig anfühlen, aber die typischen Beschwerden der empfindlichen Haut verstärken könnten.

      Hierzu zählen Ethylalkohol und zyklische Silikone. Letztere sind flüchtig und verdunsten, wobei sie den oberflächlichen Epidermisschichten Wasser entziehen. In der Folge erhöhen sie die Trockenheit und die Missempfindungen insbesondere bei empfindlicher Haut.

      Auf die Form kommt es an

      Lichtschutzfilter bieten bei gleicher Konzentration eine höhere Schutzleistung, wenn sie in einer Creme oder Milch (emulgierte Träger auf der Basis von wässrigen und öligen Bestandteilen) eingesetzt werden.

      Tatsächlich ermöglicht diese Art der Formel die Aufnahme von wichtigen Inhaltsstoffen:

        Wenn Sie beim Schutz Ihrer Haut keine Kompromisse eingehen können oder wollen, müssen Sie auf sehr leichte Produkte wie transparente Sprays und Sonnenwasser verzichten.

        Das bedeutet jedoch nicht, dass Sie auf ein angenehmes Hautempfinden verzichten müssen. Auch Sonnencremes und Sonnenmilch können, wenn sie richtig formuliert sind, leicht sein und sich wunderbar auf der Haut anfühlen.

           

        Hinweis: Bitte beachten Sie, dass die bereitgestellten Informationen keinen ärztlichen Rat darstellen. Wenden Sie sich für eine professionelle Einschätzung daher gerne an eine Dermatologin oder einen Dermatologen.